Woher kamen die Pueblos?

Eigenen Traditionen zufolge kamen sie aus einem See im Norden mit der Unterwelt verbindet. Ihr Anführer war vom großen Geist geführt und brachte sie zum Vierländereck im Südwesten der USA (New Mexico, Orlando, Arizona, Colorado). Dort wurden sie sesshaft und kultivierten das Land. Irgendwann befahl sie der große Geist sich zu verstreuen, um die Gefahren von Eroberern zu entweichen. Sie lebten weiterhin in Harmonie mit der Umwelt und die Welt war gut zu ihnen ohne Stürme, Überflutungen oder Naturkatastrophen. Sie lernen Corn, Kürbisse und Bohnen zu ihren Zeiten des Jahres zu pflanzen. Ihre Kultur war stets eine naturgebundene Kultur, ihre Bräuche und Rituale dementsprechend auch geprägt. Zeugnisse ihrer großen religiösen Prägung stehen heute noch in Chaco Canyon in New Mexico. Die als Anasazi bekannt gewordenen Pueblos haben sehr früh schon im zweiten Jahrhundert n.Chr. ihre erste Kulturprägung gezeigt, welche ca. 450 n.Chr. klar definiert werden konnte und den Höhepunkt zwischen 1050 und 1150 n.Chr. erreichte, um dann plötzlich ca. 60 Jahre später zu verschwinden. Grob werden folgende Epochen nach der Pacos archäologischen Konferenz von 1927 eingeteilt:

  • Die Archaische Periode (8000 – 1200 v.Chr.)
  • Die Early Basketmaker II. Periode (1200 – 50 n.Chr.)
  • Die Late Basketmaker II. Periode (50 – 500 n.Chr.)
  • Basketmaker III. (500 – 750 n.Chr.)
  • Pueblo I. (750 – 900 n.Chr.)
  • Pueblo II. (900 – 1150 n.Chr.)
  • Pueblo III. (1150 – 1350 n.Chr.)
  • Pueblo IV. (1300 – 1600 n.Chr.)
  • Pueblo V. (1600 – Heute)

Die Anasazi Pueblos sind während der Late Basketmaker II. Periode aufgefallen, hatten schon Korn und Kürbis angebaut und diverse Metate (Mahlsteine) verwendet.